so dazwischen drin

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so dazwischen drin

Ich sitze schon eine ganze Weile vor diesem leeren Bildschirm, ich habe das Gefühl unbedingt mal wieder Hallo zu sagen, present zu sein. Ich weiss ja nicht wie es euch ergangen ist, aber ich hatte die letzten Wochen das Gefühl irgendwo zwischendrin zu hängen.

Zwischen all diesen Lockdown-Regelungen, die auf einmal wieder leichter werden, aber trotzdem fühlt man sich noch nicht zurück in der gewohnten „Freiheit“.  Das Gefühl manche Dinge nicht umsetzen zu können, zu dürfen oder was weiss denn ich. Ich hänge einfach dazwischen. Und so wie man sonst trotzdem versucht klar seine Linie durchzuziehen, bin ich gerade am einlenken… ohne das ich es geplant hatte, zeigt sich mir ein Weg mit einem grossen „Hier entlang Schild“

Lang vor der grossen „Virusattacke“ habe ich mir für 2020 das Ziel gesetzt meine Heilpraktikerprüfung anzugehen, etwas das all meine Kraft und Fokus benötigt. Ich wusste nicht wie ich mit meinen Yogastunden, der Arbeit, der Osteopathie, Zeit finden sollte….

Jetzt ist sie da diese Zeit, und so langsam spüre ich Veränderung und Shift, ich bin überrascht wie lang es gedauert hat, bis sich wirklich Änderung einstellt, wie lang man unbewusst dagegen steuert und wie es Mühe kostet sich diesem höheren Plan zu überlassen. Vertrauensvoll sich zu überlassen. Ich habe dagegen angesteuert, wollte erst meine Yogastunden nicht aufgeben, dann so schnell wie möglich wieder damit anfangen, (spreche von den Face zu Face Yogastunden, denn wie ihr wisst online ging es ja ein bischen weiter) denn meine Meinung ist noch stärker geworden zum Thema Yoga üben in dieser Zeit! Es ist bitter nötig, übt euch in jederweise und die Yogapraxis kann so hilfreich sein, natürlich kann sie uns eben genau diese Hindernisse aufzeigen, neues Bewusstsein kommt oft mit Schmerz und Leid, erstmal.

Nein ich wollte sofort zurück zu dort wo ich aufgehört habe, denn und ich glaube da geht es mir wie so vielen Menschen, man braucht immer wieder die Bestätigung oder den „Erfolg“ im Tun. Z.B. ich bin Yogalehrer, wenn ich unterrichte,  oder als Manager in einem bestimmten Beruf  bin ich erfolgreich mit einem bestimmten Gehalt, oder je nachdem wieviel Menschen ich manage und und und,

Ich bin immer so unglaublich happy wenn ich unterrichte und ich vermisse dieses Hoch, der Kontakt zu Menschen und Yogis, ein Traum ging in Erfüllung das meinen Beruf nennen zu dürfen. Aber vielleicht geht es gerade um etwas anderes und auch ich darf lernen.

Ich weiss nicht mehr wer mich gefragt hat, aber ich habe mich heute wieder daran erinnert an „Can you be happy even if the most important thing in your life has been taken away from you?

Das ist doch die eigentliche Frage, wir sollen uns nicht über die Dinge die wir in unserem Leben erreichen definieren, wir dürfen uns freuen und dürfen Ziele haben, aber an unserem Sein und Glücklichsein dürfen Sie keinen Einfluss haben. Einfacher gesagt, und so geht auch die Yogapraxis weiter.

Auch zusammen, denn wir sind alle auf diesem Weg,  und egal ob online oder nicht online, das wichtige ist das wir weiterhin füreinander und gemeinsam da sind. Jeder Schmerz und jedes Hinderniss ist gehört.

Zu der Frage ob ich auch wieder Live, also in „Echt“ bald wieder unterrichte, ja das wäre natürlich das Ziel, aber solang die Gruppengröße noch so begrenzt ist, der Open air Platz noch nicht gemäht ist, leider noch nicht. Ich möchte weiterhin für jeden der mitüben will da sein und das wäre so noch nicht möglich.

Drückt die Daumen das es bald wieder Lockerungen gibt!

xxx Simone

 

 

 

By | 2020-05-24T21:31:53+00:00 Mai 24th, 2020|Allgemein|0 Comments

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